„Deutsche Theater Peenemünde“
Das Deutsche Theater Peenemünde
Diese Bezeichnung provoziert, regt zum Nachdenken in verschiedene Richtungen an – und das alles ist gewollt. Gewollt von den Protagonisten von Museum Peenemünde (Christian Mühldorfer-Vogt), Vorpommersche Landesbühne Anklam (Dr. Wolfgang Bordel), Usedomer Musikfestival (Thomas Hummel) und Theaterakademie Zinnowitz (Prof. Karl-Heinz Strech).
Der Standort Peenemünde in seiner historischen und politischen Vielschichtigkeit und seiner Wirkung auf mythosbehaftetes Denken soll ein Pendant, eine Interpretation in den Künsten bekommen, deren eigene Vielfalt schließlich auf emotionale Weise den Menschen erreicht.
Diese Ende März vorgestellte Initiative ist ein offenes Angebot an alle, die sich hier einbringen wollen. Das Mecklenburgische Staatsthater Schwerin und das Landestheater Neustrelitz haben bereits ihre Teilnahme bekundet.
Vorläufer dieses Theaters sind spektakuläre Veranstaltungen aus dem Musik- und Theatergenre in den vergangenen Jahren, die einzigartige Kulisse des Turbinensaals im ehemaligen Kraftwerk regt natürlich auch künstlerische Assoziationen an.
Das „Deutsche Theater Peenemünde“ soll als kulturpolitisches Netzwerk eine große Breitenwirkung in vielen Teilen der Gesellschaft und im öffentlichen Bewusstsein erzielen, wie die Initiatoren formulieren. Dazu ist in der Perspektive ein ganzjähriges Wirken ebenso geplant wie eine feste Institution, über die jetzige Interessengemeinschaft hinaus.
Zunächst entsteht eine Produktions- und Begegnungsstätte der Darstellenden Kunst, Neuer Medien in Kunst und Kultur, Musik, Literatur, Museen und Ausstellungen sowie der Bildenden Kunst mit dem Anspruch landesweiter, bundesweiter und internationaler Beteiligung und Ausstrahlung.
Der diesjährige Auftakt ist ambitiös, denn vom 1. Juli bis 1. September sind zweimal wöchentlich Theater- und Musikveranstaltungen geplant, voraussichtlich jeweils mittwochs und sonntags. Darunter mit Brechts „Schwejk im Zweiten Weltkrieg“, Goethes „Urfaust“, Büchners „Woyzeck“ und Strindbergs „Fräulein Julie“ keinesfalls leichte Kost. In Kooperation mit dem Usedomer Musikfestival wird das „Festival für verfemte Musik“ aus Schwerin zu Gast sein.
Eröffnet wird das Deutsche Theater Peenemünde am 1. Juli um 19.15 Uhr mit Bertolt Brechts „Schwejk im Zweiten Weltkrieg“.
Diese Bezeichnung provoziert, regt zum Nachdenken in verschiedene Richtungen an – und das alles ist gewollt. Gewollt von den Protagonisten von Museum Peenemünde (Christian Mühldorfer-Vogt), Vorpommersche Landesbühne Anklam (Dr. Wolfgang Bordel), Usedomer Musikfestival (Thomas Hummel) und Theaterakademie Zinnowitz (Prof. Karl-Heinz Strech).
Der Standort Peenemünde in seiner historischen und politischen Vielschichtigkeit und seiner Wirkung auf mythosbehaftetes Denken soll ein Pendant, eine Interpretation in den Künsten bekommen, deren eigene Vielfalt schließlich auf emotionale Weise den Menschen erreicht.
Diese Ende März vorgestellte Initiative ist ein offenes Angebot an alle, die sich hier einbringen wollen. Das Mecklenburgische Staatsthater Schwerin und das Landestheater Neustrelitz haben bereits ihre Teilnahme bekundet.
Vorläufer dieses Theaters sind spektakuläre Veranstaltungen aus dem Musik- und Theatergenre in den vergangenen Jahren, die einzigartige Kulisse des Turbinensaals im ehemaligen Kraftwerk regt natürlich auch künstlerische Assoziationen an.
Das „Deutsche Theater Peenemünde“ soll als kulturpolitisches Netzwerk eine große Breitenwirkung in vielen Teilen der Gesellschaft und im öffentlichen Bewusstsein erzielen, wie die Initiatoren formulieren. Dazu ist in der Perspektive ein ganzjähriges Wirken ebenso geplant wie eine feste Institution, über die jetzige Interessengemeinschaft hinaus.
Zunächst entsteht eine Produktions- und Begegnungsstätte der Darstellenden Kunst, Neuer Medien in Kunst und Kultur, Musik, Literatur, Museen und Ausstellungen sowie der Bildenden Kunst mit dem Anspruch landesweiter, bundesweiter und internationaler Beteiligung und Ausstrahlung.
Der diesjährige Auftakt ist ambitiös, denn vom 1. Juli bis 1. September sind zweimal wöchentlich Theater- und Musikveranstaltungen geplant, voraussichtlich jeweils mittwochs und sonntags. Darunter mit Brechts „Schwejk im Zweiten Weltkrieg“, Goethes „Urfaust“, Büchners „Woyzeck“ und Strindbergs „Fräulein Julie“ keinesfalls leichte Kost. In Kooperation mit dem Usedomer Musikfestival wird das „Festival für verfemte Musik“ aus Schwerin zu Gast sein.
Eröffnet wird das Deutsche Theater Peenemünde am 1. Juli um 19.15 Uhr mit Bertolt Brechts „Schwejk im Zweiten Weltkrieg“.

