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Bahnhof Karlshagen Siedlung

Der Bahnhof Karlshagen Siedlung war für den Personentransport der größte Bahnhof der Peenemünder Werkbahn. Er besaß drei Bahnsteige, die zum Teil überbedacht waren. Diese Bahnsteige konnten durch einen Fußgängertunnel aus der Siedlung oder aus dem Lager Karlshagen (VKN-Lager) erreicht werden.
Das Hölzerne Bahnhofsgebäude befand sich am Rande der Wohnsiedlung. In diesem Gebäude konnte man von drei Seiten in den Tunnel gelangen und von dort auf die Bahnsteige, dabei wurde die Straße nach Peenemünde unterquert.
Ein zweiter Tunneleingang befand sich auf der anderen Seite des Bahnhofes an der alten Peenemünder Straße.
Jeweils am Tunneleingang wurden an speziellen Schaltern die Fahrkarten kontrolliert. Für die Mitarbeiter der Peenemünder Versuchsanstalten und deren Familienangehörige waren die Fahrten kostenlos.
Der 1942 fertig gestellte Bahnhof diente auch als Umsteigebahnhof. Die Fernpersonenzüge der Reichsbahn endeten hier und man konnte in die S-Bahn umsteigen. Bei Schichtwechsel fuhren die Züge der S-Bahn am Bahnhof Karlshagen Siedlung in Abständen von 5-10 Minuten. Der Tunnel des Bahnhofes wurde auch als öffentlicher Luftschutzraum genutzt.
Im HTI Peenemünde erhalten Sie weitere Informationen über die Werkbahn in einer Ausstellung, die sich in einem ehemaligen Peenemünder S-Bahnzug befindet.

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