Willkommen
im Achterland der Insel Usedom

Natur pur – das Achterland

Im malerischen Achterland mit seiner fast unberührten Natur erwartet Sie Urlaub der besonderen Art . Das Achterland  umfasst die Teile der Insel, die nicht zur Ostsee-Seite zeigen sondern zum Achterwasser, Stettiner Haff und Peenestrom. Die kleinen Ortschaften atmen hier noch immer die Ursprünglichkeit dieser einzigartigen Kulturlandschaft unweit der Ostsee. Auch in der Saison hat es so gar nichts gemein mit dem hektischen Treiben an der Ostseeküste der Insel Usedom. Vielmehr begeistert das Achterland nicht wenige Großstädter gerade durch ihren ländlichen Charme und ihre und ihre unberührte Schönheit. Die idyllischen Ortschaften zeigen durchgehend das unverfälschte Bild alter Bauern- und Fischersiedlungen. Die urtümlichen Fischerkaten stammen überwiegend aus dem 18. Jahrhundert.

 

 

Touristische Angebote

  • Herrliche Aussichten und unberührte Natur machen das Achterland der Insel Usedom aus. Man hat eine traumhaften Blick über den Nepperminer See, im Hintergrund liegt Balm.
  • Die Uferzone ist in Neppermin sehr schön ausgebaut. Mit Wander-und Radweg, Parkplatz, Badestelle, Spielplatz, Grill- und Lagerfeuerplatz, Tischtennisplatz bietet sie vilefätige Möglichkeiten der Erholung.
  • Die Vogelschutzinseln Werder und Böhmke, die im Nepperminer See liegen, sind die Heimat von vielen Tausend Seevögeln, die besonders im Frühjahr und Herbst mit ganzen Schwärmen einen imposanten Anblick bieten. Da die beiden Inseln nicht betreten werden dürfen, kann man die Vögel nur mit Fernglas beobachten.
  • Das Schloss Pudagla, welches die Geschichte des Ortes wiederspiegelt. Das schlichte zweigeschossige Traufenhaus entstand 1574 als Wohnsitz für die Herzogin Marie, Mutter des Herzogs Ernst-Ludwig von Pommern-Wolgast, deswegen wirkt es auch auf den ersten Blick wie ein gewöhliches Wohnhaus. Eck-Erker und auf der Rückseite ein Treppenturm lockern die Fassade leicht auf. Das herzogliche Wappen über dem von Halbpfeilern betonten Hauptportal wird von "Wilden Männern" getragen. Tonnen- und Kreuzgewölbe im Erd- und Kellergeschoß lassen vermuten, dass das Haus auf Resten eines ehemaligen Klostergebäudes steht
  • Der sogenannte "Teufelsstein" der im Achterwasser liegt. Er wird auch "Riesenstein" genannt, was bei einer Größer von 22 Kubikmeter nicht erstaunt. Der Sage nach soll ein Riese versucht haben, diesen Stein auf das Kloster Pudagla zu gestoßen. Er fiel ihm jedoch aus der Hand und landete an dieser Stelle.
  • Die letzte noch am Originalstandort befindliche Bockwindmühle (1700) steht am Westufer des Schmollensees in Richtung Pudagla. Die 1937 stillgelegte Mühle ist nach erfolgreicher Rekonstruktion (1997) durch den "Mühlenverein" wieder voll funktionstüchtig und öffnet nun auch für Touristen ihre Türen.
  • Die mittelalterliche Renaissance-Kirche St. Petri in Benz wurde Anfang des 17. Jahrhundert erbaut. Der barocke Turm aus Feldsteinen,der aus dem Jahre 1740 stammt, das verputzte Oberteil und die abschließende Haube mit Laterne sind charakteristisch und äußerst interessant. Das jedoch wirklich Besondere, Sehenswerte ist der Altar und die Deckenmalerei der Kassettendecke. Sie zeigt über 135 in den Farben Gold, Weiß und Blau. Nach 1989 wurde die Kirche aufwendig renoviert und gilt heute als Geheimtipp für Kunstinteressierte sowie als kulturelles Zentrum der Insel.
  • Ein weiters Ausflugziel ist das Kunst-Kabinett Usedom und liegt in Benz neben der historischen Kirche. Benz bildet als ruhiger Achterlandort im Kontrast zu den lebendigen Seebädern den idealen Standort und einen angenehmen Rahmen für eine Gallerie, die in wechselnden Austellungen Bilder und Skulpturen präsentiert.
  • Inmitten der Usedomer Schweiz steht die einzige Holländerwindmühle Usedoms in Benz - Baujahr 1963 - und noch immer intakt mit drehbarer Haube, Flügelkreuz und Windrose. Bis 1971 war die mit Buchenschindeln verkleidete Windmühle noch in Betrieb, dann erst erwarb sie der seit 1933 auf Usedom ansässige Maler Prof. Otto Niemeyer-Holstein. Er ließ die Mühle 1972 mit großem Aufwand renovieren und wieder herrichten und wohnte - außer in Lüttenort- auch hier zeitweise. Otto Niemeyer-Holstein nutze die Mühle auch als Atellier für Nachwuchskünstler. Bei gelegentlichen, geführten Gruppenbesichtigengen könen noch heute die Arbeitsgänge beim Mahlen des Korns erklärt werden. Außerdem finden heute in den Sommermonaten kleine Kustaustellungen hier statt; darüberhinaus finden in der Mühle gelegenlich auch Lesungen oder Aktionen wie der Backtag im Steinbackofen statt. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Mühle. Das kleine, relativ neue Backhaus hinter der Mühle wird häufig bei Festen, wie dem Mühlenfest, genutzt. Von dem Mühlenberg auus eröffnet sich übrigens ein wunderschöner Ausblick über den Schmollensee.

  • Die Kirche Mellenthin wurde im 14./15. Jh. erbaut; der Turm kam später hinzu. Die Kirche steht auf dem ehemaligen Friedhof in der Mitte des Ortes und ist durch eine Allee mit dem alten Wasserschloß verbunden. Im Innenraum befindet sich eine reichhaltige Ausstattung: besonders erwähnenswert sind die mittelalterlichen Deckenmalereien im Chorraum, die großen Tafelbilder auf der Nordwand, die von Kreuzigung und Jüngstem Gericht erzählen, die Bänke mit ihren Blütenmalereien und die Orgelempore mit ihren allegorischen Darstellungen. "Durch Kriegen zum Siegen" heißt es auf der letzten Tafel, Worte, die hoffentlich nie wieder gesagt werden. Die ehemalige Künstlerin Hartwig (gest. 1984) hat die vielen Namen derer, die aus Balm und Mellenthin durch Krieg und NKWD ums Leben sind, in ein Buch geschrieben, das in der Kirche einzusehen ist.
  • Das als "einer der bedeutendsten Profanbauten der Renaissance im Norden Deutschlands" gerühmte Schloss Mellenthin wurde 1580 als repräsentativer Herrensitz durch Rüdiger von Neuenkirchen vollendet. Neben dem Kloster Pudagla hatten die von Neuenkirchen den größten Landbesitz auf der Insel. Mit dem Tod des Sohnes Christoph im Jahre 1641 starb das Geschlecht von Neuenkirchen aus. Danach wechselte der Sitz mehrfach den Besitzer. Dank eines engagierten Fördervereins gab es erste Restaurierungsarbeiten am Schloß. Bei einer Innenbesichtigung vermittelt der mit Figuren und Reliefs geschmückte schöne Kamin aus dem Jahre 1613 eine Vorstellung einstiger Pracht.
  • Der Gutshof Insel Usedom, früher zum Wasserschloss gehörend, ist heute Hotel mit Ferienwohnungen, inklusive Restaurant und Cafe. Jeden Im Sommer zieht dort auf dem Dach des Guthauses ein Storchenpaar seine Jungen auf.
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