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Mölschow - Usedom

Der Ort „Mölschow“ , eine alte slawische Siedlung könnte möglicherweise ihren Namen vom naheliegenden See „Molechowe“ erhalten haben. Dieser wurde erstmals 1282
in einer Urkunde von Bogislav IV. genannt.1278 belehnte der Pommern - Herzog den deutschen Ritter J. Voß, mit den Gütern Krummin, Zinnowitz und Mölschow.
Im Jahre 1302 übernahm das Nonnenkloster Wollin das Land Bukow und somit auch Mölschow. Dem Nonnenkloster Krummin wurde zwischen 1305 und 1309 das Land, und damit auch Mölschow zugesprochen.
1534 wurde das Kloster zum landesfürstlichen Kammergut.
Durch die Besetzung der Insel Usedom am 26. Juni 1630 durch schwedische Truppen wurde das Kammergut von Schweden verwaltet.
Am 13.05.1925, vernichtete ein verheerendes Großfeuer Mölschow. Im Jahre 1932 hatte Mölschow neben der Domäne noch 6 Bauern, 1 kleine Scheune, 20 Wohnhäuser und 148 Einwohner.
Nach dem Unglück wurde das Land aufgesiedelt. Herr Pfaff übernahm das Restgut und 13 Neubauern siedelten sich an.
Er führte das Gut bis 1945, bis zum Ende des Krieges. Der Besitz betrug 109 ha und wurde schließlich enteignet.
Das Land des Gutes wurde an Neubauern vergeben, das Herrenhaus erhielt die Gemeinde, das Stallgebäude und den Hof nutzte die MAS / MTS und später die LPG bis zur Wende 1990.
1994 wurde der Gutshof von der gBQG (gemeinnützige Beschäftigungs- u. Qualifizierungs- Gesellschaft) Usedom West, von der Gemeinde gepachtet. Somit wurde das alte Herrenhaus
der „Kulturhof“, in dem altes traditionelles Handwerk gepflegt wird. Der Heimatverein Mölschow, Bannemin, Zecherin e.V. wurde im Jahre 1999 gegründet.

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