Wie man sich richtig erholen und erfrischen kann.

Keine Bedenken oder Einwände? Dann können Sie Ihren Kreislauf und Ihre Sinne in der Sauna mit heiß-kalten Wechseln in Wallung bringen. Weil Sie dabei meist kein Therapeut begleitet, hier einige Tipps von uns: Trinken Sie vorher am besten noch ein Glas Wasser. Legen Sie allen Schmuck ab, der wird sonst unerträglich heiß. Duschen Sie - der Hygiene wegen und um den Fettfilm auf der Haut zu entfernen. Richtig abgetrocknet schwitzen Sie dann wesentlich besser. Eine gute Vorbereitung auf die große Hitze der Sauna ist ein warmes Fußbad (3 bis 5 Minuten - das erweitert die Blutgefäße).

Nehmen Sie nur ein großes Handtuch mit in die Sauna. Breiten Sie es auf der Holzbank aus, so dass Ihr Körper die Holzfläche nicht berührt. Lassen Sie Ihre Sandalen, Badehosen und -anzüge draußen. Setzen oder legen Sie sich hin und bleiben Sie je nach Saunaform 8 bis 20 Minuten. Genießen Sie das Schwitzen schweigend. Wenn Ihnen zu heiß wird, wechseln Sie auf eine tiefere Bank oder gehen Sie raus.

 

Gönnen Sie Ihrem Körper danach im Freibereich etwa zwei Minuten frische Luft - zum Sauerstofftanken und zum Kühlen der Atemwege. Bleiben Sie dabei in Bewegung. Kühlen Sie anschließend Ihren Körper mit kaltem Wasser aus einem Schlauch. Führen Sie den Strahl von Füßen und Armen zum Herzen. Geübte Fans der finnischen Sauna duschen kalt und springen danach noch ins Tauchbecken. Wer nur lauwarm duscht, bringt sich übrigens nicht nur um den eigentlichen Sauna-Effekt. Er riskiert durch das Nachschwitzen auch eine Erkältung.

Nun abtrocknen, den Kuschel-Bademantel überziehen, die Beine warm einwickeln und hochlegen, nicht über Herzhöhe, die Augen schließen, die Seele öffnen und das Schweben genießen. Um das Entschlacken der Zellen nicht zu unterbinden, sollten Sie erst nach dem letzten Saunagang trinken. Jetzt bitte durchaus reichlich. Außerdem sollten Sie beim abschließenden Duschen keine Seife verwenden.

 

Falls Sie keine Badeschuhe mitgebracht haben, erhalten Sie sicher an der Rezeption welche. Den Bademantel finden Sie auf Ihrem Zimmer.

Auch das Solarium wirkt - wie so viele Anwendungen - über die Haut auf uns. Und hier gilt wie überall: An der rechten Dosis sollt Ihr sie erkennen. Im Wellness-Solarium wird man Sie jedoch gut beraten, wie Sie im Winter und an trüben Tagen ohne Probleme etwas Sonne, Licht und Wärme tanken können.

Lassen Sie sich die Geräte ausführlich erläutern, den Not-Schalter zeigen und Ihren Hauttyp (1, 2, 3 oder 4) bestimmen. Bevor es nun losgeht: Ein Desinfektionsspray auf der Liegefläche braucht meistens drei Minuten, bis es Wirkung zeigt. Schauen Sie nie direkt ins Licht der Röhren. Verwenden Sie keines der sonst so nützlichen Sonnenschutzmittel. Pflegen Sie Ihre Haut vielmehr hinterher, besonders Feuchtigkeit fehlt ihr jetzt.

 

Seien Sie auch aktiv, aber bitte sanft. Stellen Sie sich ein Fitness-Programm zusammen, das nicht nur erlebnisorientiert ist, sondern besser körperzentriert. Suchen Sie Balance, empfinden Sie die Entspannung nach der Anspannung. Sie dürfen sich ruhig stark fühlen. Aber fühlen Sie sich erst einmal. Gar nicht so einfach.

 

Haben Sie längere Zeit die Zügel der Fitness schleifen lassen? Dann ist vor schweißtreibender Aktivität ein Leistungs-Check durch einen Fachmann ratsam. Herz und Lunge, Blutdruck und Pulsschlag, Kraft und Elastizität: Alles muss in sinnvollem Verhältnis zur gewollten körperlichen Anstrengung stehen. Männer haben es besonders schwer, ihre Grenzen zu akzeptieren. Die Eitelkeit. Überwiegend langsames Tempo und leichtes Hantelgewicht, damit erarbeiten sich Spitzenathleten ihre Medaillen. Deshalb: keinen falschen Ehrgeiz, Trainer geben Anleitung und weisen in den Gebrauch der Geräte ein. Manchmal viel High Tech, aber bestes Werkzeug für effektive Ertüchtigung.

 

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